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Für Patienten

Liebe Patienten, liebe Eltern oder Angehörige,

um Ergotherapie als Heilmittel zu erhalten, benötigen Sie ein von ihrem Arzt (Fach- oder Hausarzt) ausgestelltes Rezept.

Privatpatienten benötigen ein Privatrezept, auf dem die Verordnungsmenge und die Therapieform beschrieben ist. Bei Kassenpatienten muss ein sogenanntes Heilmittelrezept ausgestellt sein. Ich habe von allen Krankenkassen die Kassenzulassung, sodass ich sowohl Kassen- als auch Privatpatienten behandeln kann.

Für Kinder ist die Behandlung grundsätzlich zuzahlungsfrei, erwachsene Patienten, ab 18 Jahren sind bei den gesetzlichen Krankenkassen zur Zuzahlung verpflichtet. Dies sind 10 Euro Rezeptgebühr und 10% der Behandlungskosten.

Für Privatpatienten wird zu Beginn der Behandlung eine Honorarvereinbarung getroffen und Sie erhalten eine Privatrechnung, die Sie dann bei ihrer Krankenkasse einreichen können.

 

Wie lange dauert eine Behandlung?

Je nach Heilmittelverordnung dauert eine Behandlung zwischen 30 und 60 Minuten und wird 1-5x in der Woche durchgeführt. Die genaue Behandlungsart steht auf ihrem Rezept. Falls ihr Arzt ihnen einen Hausbesuch verordnet hat, findet die Therapie bei Ihnen zu Hause oder in ihrer Tageseinrichtung statt.

Um ihre Therapie möglichst individuell planen zu können, findet zu Beginn der Behandlung ein ausführliches Anamnesegespräch statt, in dem alle wichtigen Dinge angesprochen werden.Mithilfe standardisierter Testverfahren und durch gezielte Beobachtungen wird anschließend eine genaue Befundung durchgeführt. Aus alldem resultiert dann die genaue Theapieplanung mit ihren Zielen und Wünschen, was Sie gerne durch die Ergotherapie erreichen wollen.

Besonders erfolgreich kann die Therapie nur dann sein, wenn sie auch in den Alltag mit hineingenommen werden kann. Deswegen gebe ich gezielte Anleitungen für den häuslichen oder schulischen/beruflichen Alltag. Besonders wichtig ist mir auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit so dass ich gerne im Austausch stehe mit z.B. den Erzieherinnen in der Kindertagesstätte, den Lehrerinnen in der Schule, dem Pflegepersonal in den Einrichtungen, oder ihrem behandelnden Arzt.